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Unter www.Neugeschrei.de sind viele Berichte und Fotos eingestellt.
Viele Bilder und interessante Informationen sind unter www.Denkmalpflege-Weipert-ev.de zu finden.
Auf den Seitenvon Herrn Eibert, www.Weiperter-Vorfahren.de und www.weiperter-umgebung.de sind aufschlussreiche Bilder und Berichte zu sehen.
Und vergesst nicht, Euch unsere Berichte und die vielen schönen Bilder von unseren letzten Veranstaltungen anzusehen. Zu finden unter der Rubrik "Berichte & Fotos.
Herzlichen Dank für´s Reinschauen!!!
Hana Hentzschel und Peter Bartl.
Übrigens:
Falls Ihr uns eine Geldspende für unsere Heimatarbeit zukommen lassen wollt, teilen wir Euch hier unsere Bankverbindung mit:
Spendenkonto Heimatausschuss Weipert bei der VR-Bank Westthüringen DE24 8206 4038 0006 5136 20
Da unser Heimatblatt nicht mehr erscheint, wollen wir uns bei allen, die im Jahr 2025 für unsere Heimatarbeit gespendet haben, bedanken:
Manfred und Brigitte Müller für 50,00 €, Christina Ollivier für 30,00 €, Dieter und Dorothea Schuhmann für 20,00 €, Peter Schmidl für 50,00 €, Brunhilde Zollner für 50,00 €, Waltraud Pupeter für 50,00 €, Regina Meier für 100,00 €, Hans Dinnebier für 50,00 €, Renate Ehret für 30,00 €, Hans Schröter für 50,00 €, Rosa Reichardt für 30,00 €, Susanne Schlorhaufer für 25,00 €, Bernd und Monika Langer für 50,00 €, Günther und Irmgard Lienert für 20,00 €, Helga Richter für 10,00 €
Aktualisiert am 30. August 2025
Heimattreffen in Amorbach am 11. Oktober 2025
Liebe Landsleute aus Weipert, Neugeschrei und Umgebung!
Wir haben eine gute Nachricht. Unsere Heimattreffen in Amorbach bleiben erhalten. Da die Gaststätte "Zur Schmelzpfanne" für immer schließt, mussten wir uns nach einer anderen Lokalität umsehen. Bei der Gaststätte
Brauerei Etzel, Boxbrunner Straße 4 in 63916 Amorbach
sind wir fündig geworden. Der Heimatausschuss Weipert lädt daher am
Samstag, den 11. Oktober 2025 ab 10 Uhr
ganz herzlich zum Heimattreffen in Amorbach ein. Es würde uns freuen, Euch dort recht zahlreich begrüßen zu dürfen. Auch um unseren neuen Gastgebern gleich ein gutes Signal zu senden.
Auf diesen Neustart mit Euch in der Gaststätte Brauerei Etzel freuen sich Peter Bartl, Gerhard Scharf und Hana Hentzschel
Gaststätte Brauerei Etzel
Gedenken an die sieben vor 80 Jahren in Weipert erschossenen Landsleute
Mit diesen Worten eröffnete Peter Bartl, Vorsitzender des Heimatausschusses Weipert, am 24. Juni 2025, dem 80. Jahrestag dieses schrecklichen Ereignisses, eine kleine Gedenkfeier auf dem Bärensteiner Friedhof für diese kurz nach Kriegsende sinnlos ermordeten Landsleute.
Sie waren an diesem Sonntagmorgen vor 80 Jahren zusammen mit zwei russischen Wlassow-Soldaten von einem Trupp Swoboda-Gardisten, vorbei an der Kirche und dem Bahnhof, hinunter in den Ortsteil Grund getrieben worden, wo sie in der Nähe des Katharinafelsens ihr schicksalhaftes Ende fanden.
In der Weiperter Behrbalk-Chronik von 1960 ist darüber nach Schilderung des Ereignisses auf Seite 505 in einem Schlusssatz folgendes nachzulesen: "Wie viele Weiperter infolge der Vertreibung starben, konnte nicht endgültig festgestellt werden. Für all diese sollen deshalb die Namen der sieben Erschossenen stellvertretend aufgeführt werden. Es sind dies Rudolf Bartl, Fritz Lenhard, Paul Schreiber, Rudolf Löbl und Wenzel Schaffer aus Weipert, Josef Kastl aus Pleil und Franz Kreißl aus Christophhammer."
Nach der Wende haben unsere beiden verstorbenen Heimatausschussmitglieder Karl Bartl und Edi Lauterbach, beide aus dem Weiperter Ortsteil Grund stammend, gegen anfängliche Widerstände auf dem Bärensteiner Friedhof eine kleine Gedenkstätte für die sieben Landsleute errichten lassen. Ihr trauriges Schicksal hat vor allem Karl Bartl, der am Alten Paßweg 5, nur unweit der Tatörtlichkeit sein Zuhause hatte, nie richtig losgelassen. Auch deshalb war ihm dieses Anliegen so wichtig.
"Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser kleinen Gedenkfeier. Wir sind heute hier zusammengekommen, um an die Erschießung von sieben Landsleuten aus Weipert, Pleil und Christophhammer vor genau 80 Jahren, am 24. Juni 1945 nur unweit von hier, drüben im Weiperter Ortsteil Grund, zu erinnern und der Verstorbenen zu gedenken."
Am Ende der kleinen Feier, an der auch Bärensteins Bürgermeister Silvio Wagner teilnahm, legte Peter Bartl an der Gedenkstätte ein Blumengesteck mit Schleife für die sieben Landsleute sowie für alle Opfer von Krieg und Vertreibung nieder. Seine Schlussworte waren:
"Wenn es eine zentrale Lehre aus den Ereignissen von vor 80 Jahren gibt, dann kann sie nur lauten. - Nie wieder Krieg!
Gemeinsames Heimattreffen Weipert-Neugeschrei vom 27. bis 29. Juni 2025
Angefangen hat unser Treffen am Freitag um 12:15 Uhr an der Kirche in Neugeschrei. Mit unseren eigenen Autos sind wir über Böhmisch Hammer zu den Kalkhochöfen bei Schmiedeberg gefahren. Unterwegs haben wir am Schwedendenkmal gehalten. Peter hatte viel zu erzählen . Leider fing es an zu regnen nd es kühlte merklich ab. Ein ausführlicher Bericht wird in den nächsten Tagen unter "Berichte und Fotos" zu finden sein.
Danach fuhren wir über den Schmiedeberger Bahnhof zu den Kalköfen.
Nach unserer Besichtigungstour fuhren wir wieder zur Kirche, wo es zur Stärkung Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gab. Um 17 Uhr fing die Messe an. Nach der Messe trafen wir uns auf Bärensteiner Seite zu einem sehr interessanten heimatlichen Abend.
Das Thema an diesem Abend waren die Erinnerungen an das Leben in Neugeschrei nach dem Krieg bis zur Aussiedlung.
Heinz Janda und Ernst Macho stellten sich den Fragen von Erich Dick und von den Zuhörern. Auch aus den Reihen kamen wunderschöne Geschichten und Anekdoten.
Nach dieser sehr interessanten Podiumsdiskussion hat Erich Dick uns einen Film mitgebracht, der Neugeschrei nach der Grenzöffnung zeigt, besonders das erste "NAch Hause kommen" und die Gründung der Neigeschaer Gmah.
Am Samstag Morgen starteten wir um 9:30 Uhr mit dem Bus nach Karlsbad.
Wir hatten eine Führung durch das Kaiserbad. Danach gingen wir zum Sprudel und wurden unter den Sprudel geführt. Wir konnten sehen, wie die "Steinernen Rosen" entstehen und waren direkt unten beim Fluß Tepla. Durch die Kolonaden und mit einer warmen Karlsbader Oblate machten wir uns wieder auf den Weg zum Bus und traten die Heimfahrt an
In Weipert angekommen gingen die einen noch zum Günther-Ruh-Fest oder machten was anderes. Abends um 18:30 Uhr trafen wir uns in der Habsburg in Böhmisch Hammer zum gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Beisammensein. Lutz Röckert hat für uns wieder wunderbar gespielt und gesungen. So gegen 24 Uhr gingen wir dann alle nach Hause.
Mit dem sonntäglichen Gottesdienst ging unser gemeinsames Heimattreffen zu Ende und wir haben uns alle von einander verabschiedet und hoffen auf ein Wiedersehen im neuen Jahr 2026 oder vielleicht schon in Amorbach.
Der ausführliche Bericht mit viel viel mehr Bilden und Informationen könnt Ihr in den nächsten Tagen unter der Rubrik "Berichte und Fotos" finden.
Dankeschön an alle !!!
Es war wieder herrlich mit Euch in der Heimat gewesen zu sein.